Mein Chef.de - Bewertungen und Einträge löschen

Schlechte und negative Bewertungen auf Mein Chef.de können Arbeitgeber löschen lassen, wenn diese rechtswidrig sind.

Bei rechtswidrigen Beurteilungen kann der Portalbetreiber dazu veranlasst werden, den Beitrag zu Löschen. Eine Rechtswidrigkeit ist anzunehmen, wenn die Grenzen einer zulässigen Kritik überschritten werden und der Urheber mit seinem Beitrag lediglich das Ansehen des betroffenen herabsetzen möchte. Zudem wird der Arbeitgeber in seinen Rechten verletzt, wenn unwahre Tatsachen (Lügen) verbreitet werden.

Zunächst muss der Portalbetreiber „Mein Chef.de“ informiert werden. Sollte der Portalbetreiber dann seiner Verpflichtung nicht nachkommen, kann er kostenpflichtig abgemahnt und zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung veranlasst werden. Wenn er sich auch gegen diese weigern sollte besteht für die Arbeitgeber die Option, eine einstweilige Verfügung oder eine Unterlassungsklage vor Gericht zu beantragen oder einzureichen.

Fakten über Mein Chef.de

Mein Chef.de ist eine haftungsbeschränkte Unternehmensgesellschaft mit Funktionen für den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer.

Dieses Portal möchte für ein Unternehmen die beste Möglichkeit finden, um sich nach außen von einer besonders guten Seite zu präsentieren.

Wenn der Entschluss gefallen ist das Portal zu nutzen, bedarf es nur noch einer Entscheidung; in welchem Ausmaß soll die Nutzung ausfallen? Hierzu bestehen mehrere Optionen, die sich in ihrer Gestaltung und ihren Voraussetzungen unterscheiden.

Bei allen steht jedoch die Visualisierung des Unternehmens klar im Vordergrund.

Es werden fünf unterschiedliche Pakete für ein Unternehmen bereitgestellt. Das erste, mit dem geringsten Umfang, ist kostenfrei. Bei diesem werden die Stammdaten der Firma erfasst. Zusätzlich wird die Möglichkeit zu Kommunikation mit den Arbeitnehmern angeboten, die das Unternehmen bewertet haben.

Die kostenpflichten Pakete ermöglichen eine detaillierte Darstellung der Firma. Allerdings steigt hier der Preis mit dem Umfang der Präsentation. Der Monatsbeitrag beginnt bei 24,- Euro und kann jederzeit erweitert werden. Das umfangreichste Paket liegt bei einem Monatsbeitrag von 128 Euro. Je größer das Paket, desto mehr Informationen werden für Interessenten bereit gestellt. Es können beispielsweise Fotos hochgeladen werden, unterschiedliche Standorte präsentiert und mehrere Personen für die Pflege des Profils ausgewählt werden.

Für den Arbeitnehmer wird auf diesem Portal eine Besonderheit geboten, denn hier kann der direkte Vorgesetzte benotet werden. Dabei steht es dem Arbeitnehmer frei, den Namen und die Führungsposition des kritisierten zu benennen. Die Namensnennung ist jedoch eine freiwillige Funktion und kann ausgeschlossen werden.

Anhand dieser Punkte erfolgt sodann die Kritik; ergeht eine konstruktive und zeitnahe Beurteilung von Seiten des Chefs, kann der Vorgesetze durch soziale Kompetenz überzeugen, wird von ihm ein eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten gefordert, sind seine Entscheidungen nachvollziehbar, sind seine Entscheidungsprozesse nachvollziehbar, werden Mitarbeiter an diesen beteiligt sind seine Anweisungen und Bestimmungen präzise genug? Das bestmögliche Ergenis liegt bei fünf Punkten.

Daneben existiert auch die Bewertungsmöglichkeit für das jeweilige Unternehmen. Auch hier sind fünf Punkte die beste Bewertung. An dieser Stelle wird die Meinung hinsichtlich der Kollegen, Der Kommunikation, des Gehalts, der Karriere und Weiterbildung, der Arbeit, der Arbeitsbedingungen, der Work-Life-Balance, der Chancengleichheit und der Unternehmenskultur in der Firma geäußert.

Zusätzlich steht eine Skala bereit, welche den Durchschnitt der Empfehlungen anzeigt.

Sollte der Bewertungsdurchschnitt 3,5 Punkte erreichen, wird an das Unternehmen von dem Portalbetreiber außerdem ein „Top-Arbeitgeber-Widget“ verliehen.

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Rechtsanwalt Karsten Gulden,
Fachanwalt für Urheber-und Medienrecht

Rechtsanwalt Gulden ist Gründer und Gesellschafter von gulden röttger | rechtsanwälte, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht seit 2009, Wahlfachprüfer beim Justizministerium Mainz/Rheinland-Pfalz, Blogger und YouTuber sowie Bergsportler in nahezu allen Varianten

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