Schmerzensgeld - Geldentschädigung bei der Veröffentlichung von Nacktbildern

Bildveröffentlichungen können das Recht am eigenen Bild auf massive Art und Weise verletzen und Ansprüche auf Schmerzensgeld (Geldentschädigung) auslösen.

Voraussetzung ist, dass die Bildveröffentlichung zu einem schwerwiegenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen führt. Dies ist grundsätzlich bei der Veröffentlichung von Nacktfotos der Fall. Die Höhe der Schmerzensgeldsumme hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Je schwerwiegender, intensiver, anrüchiger und krimineller die Bildveröffentlichung, desto höher fallen auch die Schmerzensgelder aus. Das Landgericht Kiel sprach wegen der Verbreitung von Nacktbildern im Internet einem Opfer bereits im Jahr 2006 ein Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 Euro zu. Die Tendenz ist derzeit leicht steigend, was die Höhe der Schmerzensgelder anbetrifft.

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Rechtsanwalt Karsten Gulden,
Fachanwalt für Urheber-und Medienrecht

Rechtsanwalt Gulden ist Gründer und Gesellschafter von gulden röttger | rechtsanwälte, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht seit 2009, Wahlfachprüfer beim Justizministerium Mainz/Rheinland-Pfalz, Blogger und YouTuber sowie Bergsportler in nahezu allen Varianten

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