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Schmerzensgeld - Geldentschädigung bei der Veröffentlichung von Nacktbildern
Persönlichkeitsrecht|FAQ

Bildveröffentlichungen können das Recht am eigenen Bild auf massive Art und Weise verletzen und Ansprüche auf Schmerzensgeld (Geldentschädigung) auslösen.

Voraussetzung ist, dass die Bildveröffentlichung zu einem schwerwiegenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen führt. Dies ist grundsätzlich bei der Veröffentlichung von Nacktfotos der Fall. Die Höhe der Schmerzensgeldsumme hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Je schwerwiegender, intensiver, anrüchiger und krimineller die Bildveröffentlichung, desto höher fallen auch die Schmerzensgelder aus. Das Landgericht Kiel sprach wegen der Verbreitung von Nacktbildern im Internet einem Opfer bereits im Jahr 2006 ein Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 Euro zu. Die Tendenz ist derzeit leicht steigend, was die Höhe der Schmerzensgelder anbetrifft.

Ansprechpartner
Rechtsanwalt Tobias Röttger, LL.M.

Tobias Röttger

Rechtsanwalt

Medienrecht (LL.M.)

Rechtsanwalt und Gesellschafter von gulden röttger rechtsanwälte. Tobias Röttger hat sich konsequent auf das geistige Eigentum, Social Media, die Persönlichkeitsrechte, Medienrecht und sich die daraus ergebenden Datenschutzprobleme fokussiert. Rechtsanwalt Röttger ist zertifizierter Datenschutzbeauftragter TÜV©.

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