Urheberpersönlichkeitsrecht - welche Persönlichkeitsrechte von Urhebern sind geschützt?

Urheberpersönlichkeitsrecht - welche Persönlichkeitsrechte sind von Urhebern geschützt?

Das Urheberpersönlichkeitsrecht umfasst die Rechte der Veröffentlichung (§ 12 Urheberrechtsgesetz), der Anerkennung der Urheberschaft (§ 13 Urheberrechtsgesetz) sowie das Recht, Entstellungen oder Beeinträchtigungen des Werkes zu verbieten (§ 14 Urheberrechtsgesetz).

Das Urheberpersönlichkeitsrecht dient dem Schutz der ideellen und kommerziellen Interessen des Urhebers. Im Kern ist das Urheberpersönlichkeitsrecht unverzichtbar und nicht übertragbar.

Der Urheber kann jedoch jederzeit Vervielfältigungs- und Verbreitungsrechte an seinem Werk einräumen. Diese umfassen auch das Recht der Veröffentlichung.

Verstöße gegen das Urheberpersönlichkeitsrecht führen in der Regel zu einer Minderung des Ansehens des Urhebers. Den Urhebern stehen Ansprüche auf Unterlassung, Schadensersatz, Geldentschädigung und Vornahme bestimmter Handlungen zu. Ein klassisches Beispiel für die Verletzung eines Urheberpersönlichkeitsrechts ist die unterlassene Urhebernennung. Dem Urheber entgeht so in der Regel ein Werbeeffekt. Diesen wirtschaftlichen Schaden kann der Urheber ersetzt verlangen.

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Rechtsanwalt Karsten Gulden,
Fachanwalt für Urheber-und Medienrecht

Rechtsanwalt Gulden ist Gründer und Gesellschafter von gulden röttger | rechtsanwälte, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht seit 2009, Wahlfachprüfer beim Justizministerium Mainz/Rheinland-Pfalz, Blogger und YouTuber sowie Bergsportler in nahezu allen Varianten

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