Persönlichkeitsrecht

Kanzlei für Persönlichkeitsrecht und Reputationsschutz im Internet

Die Kanzlei gulden röttger | rechtsanwälte vertritt und berät bundesweit Unternehmen, Selbstständige und Persönlichkeiten, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wenn es um Fragen des Reputationsschutzes, des Persönlichkeitsschutzes, des Äußerungs- und Presserechts im Internet geht.

Was wir für Sie tun

Ihr Ansehen und der gute Ruf Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte und Dienstleistungen wurde gezielt geschädigt? Ihre Leistungen wurden falsch auf einem Internetportal bewertet? Dritte schmücken sich mit Ihren Federn? Sie sind Opfer einer Rufschädigung und Schmähkritik geworden? Es werden unwahre Dinge über Sie behauptet?

All dies müssen Sie weder als Unternehmen noch als Privater dulden. Dafür sorgen wir. Schnell und diskret. Bei gravierenden Verletzungen des Ansehens setzen wir zudem Geldentschädigungen für unsere Mandanten durch. Die Rechtsanwälte unserer Kanzlei sind auch immer wieder Ansprechpartner der Medien zu persönlichkeitsrechtlichen Fällen.

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Schutz der Persönlichkeitsrechte

Unterschieden wird zwischen dem allgemeinen und den besonderen Persönlichkeitsrechten. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht gewährt grundsätzlich jedem das Recht, selbst darüber zu bestimmen, ob und wie er das eigene Leben öffentlich machen möchte. Eine ausdrückliche Regelung gibt es nicht. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht wird aus den Grundrechten der allgemeinen Handlungsfreiheit und der Menschenwürde abgeleitet.

Geschützt wird etwa das Recht am gesprochenen und geschriebenen Wort, das Recht am eigenen Bild, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, der Schutz der Privatsphäre oder das Recht der persönlichen Ehre.

Besondere Persönlichkeitsrechte sind hingegen das Urheberpersönlichkeitsrecht oder das Namensrecht.

Wird das Persönlichkeitsrecht verletzt kommen strafrechtliche und zivilrechtliche Ansprüche in Betracht. Die Verletzung des Persönlichkeitsrechts kann unter Umständen den Straftatbestand der Beleidigung oder Verleumdung erfüllen. Auf zivilrechtlicher Ebene können Berichtigungs-, Gegendarstellungs-, Unterlassungs- oder Schadensersatzansprüche in Betracht kommen.

Wen schützt das Allgemeine Persönlichkeitsrecht?

Jeder Mensch kann sich auf den Schutz des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts berufen und im Falle einer Verletzung die entsprechenden Abwehrmaßnahmen ergreifen.

Auch Unternehmen und zum Teil auch Juristische Personen können sich auf den Schutz des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts berufen.

Unternehmen können sich auf die Verletzung der Unternehmenspersönlichkeit berufen, wenn ein Eingriff in den Gewerbebetrieb vorliegt. Man spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten verletzten Unternehmerpersönlichkeitsrecht oder Unternehmenspersönlichkeitsrecht.

Juristischen Personen des öffentlichen Rechts hingegen steht der Schutz des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts mittelbar zu, sofern sie bspw. durch falsche Tatsachenbehauptungen in der Ausübung ihrer Tätigkeiten betroffen werden oder Adressaten strafbarer Äußerungen werden.

Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht im Wandel der Medien

Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht (APR) umfasst den Schutz der Menschenwürde in Kombination mit dem Recht auf freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Jedem Menschen soll das Recht und auch der Schutz zustehen selbst zu entscheiden, ob und wie er als Individuum in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Das Allgemeine Persönlichkeitsrechts sichert mit anderen Worten die informationelle Selbstbestimmung des Menschen. Im Zeitalter der neuen Medien wird der Schutz dieses Allgemeinen Persönlichkeistrechts jedoch vor neue Herausforderungen gestellt, da es aufgrund der neuen Medien niemals zuvor einfacher war, die Persönlichkeitsrechte Dritter zu verletzen. Die Zunahme an Verletzungen des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist sowohl auf die Digitalisierunug der Medien zurückzuführen als auch damit einhergehend auf die "Zur-Schau-Stellung" der Individuen in "sozialen" Netzwerken wie Facebook, Xing etc.. Dennoch führt die Tatsache, dass immer mehr Menschen scheinbar freiwillig immer mehr Informationen von sich preisgeben nicht zu einem Verlust des Schutzes des APR. Rechtswidrige Medienberichterstattungen in Wort und Bild stellen Verletzungen des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar und können effektiv bekämpft werden.

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