Leistungen

Leistungen im Presserecht

In presserechtlichen Angelegenheiten muss es meist schnell gehen, um Imageschäden und Umsatzverluste zu verhindern. Wenn wir nach der persönlichen und individuellen Überprüfung des Einzelfalls zu dem Ergebnis kommen, dass die Anwendung der klassischen Rechtsmitteln angebracht ist, so wenden wir diese an.

Eine Übersicht unserer klassischen Leistungen im Presserecht:

  • Beseitigung und Löschung
  • Unterlassung
  • Berichtigung und Widerruf
  • Gegendarstellung (Print, Rundfunk, Internet)
  • Richtigstellung
  • Schadensersatz
  • ggfls. "Schmerzensgeld" bzw. Geldentschädigung

Unterlassung falscher Berichterstattung

In der Regel nehmen wir die Medien zunächst auf Unterlassung in Anspruch. Dies geschieht meist außergerichtlich in Form einer für die Medien kostenpflichtigen Abmahnung. Führt die Abmahnung nicht zum gewünschten Ziel, wird der Erlass einer gerichtlichen Verbotsverfügung gegen die Medien erwirkt.

Schmerzensgeld / Geldentschädigung wegen falscher oder unwahrer Berichterstattung

In schwerwiegenden Fällen falscher oder unwahrer Berichterstattung ist es dann im Einzelfall möglich, die Fernsehsender, Mediatheken, Verlage oder Radiosender auf Zahlung einer Geldentschädigung in Anspruch zu nehmen.

Gegendarstellung zu Äußerungen - Print, Rundfunk und Internet

Eine wichtige Rolle nimmt mittlerweile auch die Möglichkeit der Gegendarstellung ein, wenn es um Internetäußerungen geht. Sofern unsere Mandanten durch Äußerungen im Internet betroffen sind, setzen wir die Gegendarstellung gegnüber dem Anbieter des Telemediums durch.Der Mandant wird so in die Lage versetzt, "Seine Sicht der Dinge" zu äußern. In den klassischen Fällen wenden wir uns an die Sendeanstalten, Verlage und verantwortlichen Redakteure. Wir geben jedoch zu beachten, dass Gegendarstellungen mit Vorsicht zu genießen sind, da die Suchmaschinen diesen neuen Content ebenfalls erfassen.

Berichtigung und Widerruf

Berichtigungen und auch der Widerruf kommen in Betracht, wenn es zu Äußerungen durch die Medien kam, die nicht der Wahrheit entsprechen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Worte oder Bilder geht. Auch Bildveröffentlichungen können im Einzelfall berichtigt werden, bspw. im Falle von Fotomontagen. Die Berichtigung oder der Widerruf können dann durchgesetzt werden, wenn durch die Bildveröffentlichung eine unwahre Aussage entsteht.Auch hier geben wir zu beachten, dass Berichtigungen und auch der Widerruf für die Suchmaschinen neuen Content darstellen, der wiederum abrufbar ist.