Presserecht & Medienrecht für Verteidigung, Rüstung und Dual Use

Verteidigung, Sicherheit, Rüstung und Dual-Use-Technologien stehen zunehmend im öffentlichen Fokus. Unternehmen dieser Branchen bewegen sich in einem besonders sensiblen Kommunikationsumfeld: Medienanfragen, politische Debatten, Aktivismus, Desinformation, Reputationsrisiken, Bild- und Urheberrechte sowie der Schutz vertraulicher Informationen treffen hier aufeinander. Wir unterstützen Unternehmen, Geschäftsleitungen, Kommunikationsabteilungen, Agenturen und Organisationen dabei, sichtbar, handlungsfähig und rechtlich abgesichert zu kommunizieren. Als Fachanwälte für Urheber- und Medienrecht beraten wir insbesondere zu Presserecht, Medienrecht, Reputationsschutz, Krisenkommunikation, Content-Rechten, Veröffentlichungen, Medienanfragen und rechtlicher Abwehr gegen rechtswidrige Berichterstattung oder digitale Angriffe.
Rechtssichere Kommunikation in einem sensiblen Wachstumsmarkt
Unternehmen aus Verteidigung, Rüstung, Sicherheitswirtschaft und Dual Use werden sichtbarer. Gleichzeitig steigen die rechtlichen und kommunikativen Risiken: kritische Berichterstattung, investigative Medienanfragen, Reputationsangriffe, Desinformation, Deepfakes, unberechtigte Veröffentlichungen und Unsicherheiten bei der Nutzung von Bildern, Videos, Produktmaterialien oder Referenzen. Gerade in diesem Umfeld reicht klassische Öffentlichkeitsarbeit nicht aus. Kommunikation muss rechtlich geprüft, strategisch gesteuert und im Krisenfall schnell belastbar sein.
Unsere Erfahrung
Unsere Beratung verbindet medienrechtliche Spezialisierung mit praktischer Erfahrung aus Verlag, Redaktion, Wissenschaft und anwaltlicher Selbstverwaltung.
Externe Kanzlei eines großen Medienhauses
Wir verfügen über nachgewiesene Erfahrung als externe Kanzlei eines großen Medienhauses, unter anderem mit Bezug zur größten Lokalzeitung in Rheinland-Pfalz. Dadurch kennen wir journalistische Arbeitsweisen, redaktionelle Entscheidungsprozesse, presserechtliche Risikolagen und die Dynamik zwischen Unternehmen, Medien und Öffentlichkeit aus der Praxis.
Fachanwaltliche Spezialisierung im Urheber- und Medienrecht
Unsere Beratung erfolgt auf Grundlage ausgewiesener Spezialisierung im Urheber- und Medienrecht. Gerade in sicherheitsrelevanten Branchen ist diese Kombination entscheidend: Kommunikation, Rechte an Inhalten, Persönlichkeitsrechte, Unternehmensreputation und Geheimnisschutz greifen ineinander.
Lehrauftrag für Presse- und Medienrecht an der Universität Mainz
Die wissenschaftliche und didaktische Befassung mit Presse- und Medienrecht prägt unsere Beratung. Durch den Lehrauftrag im Presse- und Medienrecht an der Universität Mainz vermitteln wir komplexe rechtliche Fragen verständlich, praxisnah und entscheidungsorientiert – gegenüber Geschäftsführungen ebenso wie gegenüber Kommunikations- und Rechtsteams.
Vernetzung in der Rechtsanwaltskammer und im anwaltlichen Umfeld
Durch unsere Vernetzung in der Rechtsanwaltskammer und im anwaltlichen Umfeld verfügen wir über ein belastbares Verständnis für berufsrechtliche, strategische und kommunikative Fragestellungen – auch dort, wo rechtliche Positionierung und öffentliche Wahrnehmung zusammenfallen.
Für wen wir arbeiten
Unser Angebot richtet sich an Unternehmen und Organisationen aus sicherheitsrelevanten und technologiegetriebenen Märkten, insbesondere an:
Unternehmen aus Verteidigung und Rüstung
Zulieferer der Verteidigungsindustrie
Unternehmen der Sicherheitswirtschaft
Dual-Use-Start-ups
Cybersecurity-Unternehmen
Anbieter von Drohnen-, Robotik-, KI- und Sensoriklösungen
Unternehmen aus Luft- und Raumfahrt
Forschungseinrichtungen mit sicherheitsrelevanten Technologien
PR- und Kommunikationsagenturen mit Defence- oder Sicherheitsmandaten
Geschäftsführungen, Vorstände, Legal-Abteilungen und Kommunikationsabteilungen
Unsere Beratungsfelder
Presserecht und Medienanfragen
Wenn Unternehmen aus dem Verteidigungs- oder Sicherheitsumfeld in die öffentliche Berichterstattung geraten, ist schnelles und rechtlich sauberes Handeln entscheidend. Wir beraten bei journalistischen Anfragen, investigativer Berichterstattung, Verdachtsberichterstattung, Interviewfreigaben, Zitaten, Pressemitteilungen, öffentlichen Stellungnahmen sowie bei Gegendarstellung, Berichtigung und Unterlassung.
Unser Vorteil: Wir kennen nicht nur die Unternehmensseite, sondern auch die Arbeitslogik großer Medienhäuser.
Reputationsschutz und Krisenkommunikation
Vorwürfe, Falschinformationen oder Kampagnen können im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Wir unterstützen bei rufschädigender Berichterstattung, falschen Tatsachenbehauptungen, Kampagnen gegen Unternehmen oder Führungskräfte, Shitstorms und digitaler Eskalation. Dabei betrachten wir Rechtsfragen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Kommunikation, Reputation, Geschäftsbeziehungen und strategischer Positionierung.
Desinformation, Deepfakes und digitale Angriffe
Unternehmen aus sicherheitsrelevanten Branchen sind besonders anfällig für gezielte Desinformation: Fake-Websites, manipulierte Bilder, Deepfakes, falsche Zitate, Identitätsmissbrauch oder scheinbar journalistische Veröffentlichungen können Vertrauen zerstören und Geschäftsbeziehungen gefährden. Wir beraten bei Fake News, Desinformationskampagnen, Deepfakes, Identitätsmissbrauch von Geschäftsführern oder Mitarbeitern, rechtswidrigen Veröffentlichungen auf Plattformen, Blogs oder ausländischen Websites, Notice-and-Takedown-Verfahren, Beweissicherung und rechtlicher Begleitung der Krisenkommunikation.
Urheberrecht, Bildrechte und Content Compliance
Verteidigungs- und Technologieunternehmen arbeiten mit sensiblen Inhalten: Produktfotos, Messebilder, Renderings, technische Dokumentationen, Softwareoberflächen, Schulungsmaterial, Whitepaper, Videos und Social-Media-Inhalte. Wir prüfen und gestalten Nutzungsrechte an Fotos, Videos, Renderings und Grafiken, Agentur-, Freelancer- und Produktionsverträge, Rechteketten für Marketing- und PR-Material, rechtssichere Veröffentlichungen technischer Inhalte, Schutz von Schulungsunterlagen, Manuals und Präsentationen sowie das Vorgehen gegen kopierte oder unberechtigt veröffentlichte Inhalte.
Rechtssichere Öffentlichkeitsarbeit für Dual-Use-Start-ups
Viele junge Technologieunternehmen wachsen in sicherheitsrelevante Märkte hinein, ohne bereits über etablierte Kommunikations- und Rechtsstrukturen zu verfügen. Wir unterstützen bei der rechtlichen Prüfung von Website und Pitch Deck, zulässiger Nennung von Referenzen, Kommunikation über Pilotprojekte, Förderungen und Kooperationen, Social-Media-Leitlinien für Gründer und Führungskräfte, Pressearbeit bei sensiblen Produkten und dem Umgang mit kritischen Anfragen zu militärischer oder sicherheitsbehördlicher Nutzung.
Defence Communications Legal Check
Für Unternehmen, die ihre Kommunikation im Verteidigungs-, Sicherheits- oder Dual-Use-Umfeld rechtlich absichern möchten, bieten wir einen kompakten Einstieg: den Defence Communications Legal Check.
Wir prüfen unter anderem:
- Website und Unternehmensdarstellung
- Pressebereich und öffentliche Claims
- LinkedIn- und Social-Media-Kommunikation
- Bild-, Video- und Nutzungsrechte
- Referenznennungen
- Krisenkommunikationsprozesse
- Risiken durch Desinformation oder Identitätsmissbrauch
- bestehende Muster für Medienanfragen, Statements und Freigaben
Sie erhalten:
- eine rechtliche Ersteinschätzung der Kommunikationsrisiken
- konkrete Handlungsempfehlungen
- Priorisierung nach Dringlichkeit
- Vorschläge für Mustertexte, Prozesse und interne Zuständigkeiten
- optional einen Workshop mit Geschäftsführung, Legal, PR oder Communications
