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Bewertungen nach den Google-AGB: Wer darf wie bewerten?
Google Bewertungen und Richtlinien

Veröffentlicht am

Google-Bewertungen sind ein wichtiges Instrument, um Dienstleistungen und Produkte abzugrenzen. Der nachfolgende Beitrag erklärt,

  • wer Google-Bewertungen abgeben darf,

  • wie diese formuliert werden sollten und

  • welche Bewertungen verboten sind.

Wer darf auf Google bewerten?

Jeder, der ein Google Konto besitzt, kann ein Unternehmen bewerten. Die Rezensionsfunktion gehört hierbei auch zu Google Maps. Es ist nicht möglich, anonyme Rezensionen zu schreiben.
Quelle: https://support.google.com/maps/answer/6230175

Das Mindestalter für die Verwaltung eines eigenen Google Kontos beträgt in Deutschland 16 Jahre. Das bedeutet, dass Minderjährige unter 16 Jahren keine Google Bewertungen abgeben dürfen. 

Quelle: https://support.google.com/accounts/answer/1350409?hl=de

 

Wie darf auf Google bewertet werden?

Die Bewertungen erfolgen nach einem 5- Sterne Prinzip. Diese Bewertung kann optional noch mit einem Text versehen werden.

Rezensionen zu Unternehmen werden neben dem Eintrag in Google Maps und in der Google-Suche angezeigt. Die Bewertung kann von anderen Google Usern mit einem „Daumen hoch“ als hilfreich gekennzeichnet werden. Die Bewertungen müssen sich auf die Produkte und Dienstleistungen des bewertenden Unternehmens beziehen und sachlich formuliert sein.

Welche Bewertungen sind auf Google verboten?

„Bei Google werden gefälschte Rezensionen nicht toleriert. Wir behalten uns das Recht vor, alle Rezensionen zu entfernen, die unserer Meinung nach gefälscht sind oder nicht den Inhalts- und Verhaltensrichtlinien für Nutzerentsprechen.“

Die Richtlinien sind abrufbar unter: https://support.google.com/business/answer/2622994?hl=de

Demnach sind verboten:

  • Bewertungen, die als Eigenwerbung missbraucht werden oder nur dazu gebraucht werden, die Sterne-Bewertung des Unternehmens zu beeinflussen, ohne vorherigen Kontakt/Erfahrung,
  • Spam-Bewertungen,
  • Rezensionen, die sich auf Erfahrungsberichte anderer stützen. Der Bewertende soll unmittelbar mit dem Unternehmen/dem Produkt in Berührung gekommen sein,
  • Bewertungen, die diffamierende Wirkung haben und das Persönlichkeitsrecht verletzen (u.a. „Hate Speech“),
  • Bewertungen von dem Unternehmen zugehörigen Mitarbeitern sollen unterlassen werden. Insbesondere bei Vorliegen einer Gegenleistung,
  • Bewertungen, die illegale Inhalte verbreiten, oder geltendes Recht verletzen (Urheberrecht, sexuelle Darstellungen),
  • Fake-Bewertungen, bei falscher Identität,
  • Bewertungen, die vertrauliche Informationen preisgeben, wie z.B. Kreditkartennummern etc.
Ansprechpartner
Rechtsanwalt Karsten Gulden Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Karsten Gulden

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht LL.M. und Mediator

karsten.guldenggr-law.LÖSCHEN.com
+49-6131-240950

gulden röttger rechtsanwälteseit 2005 aus Mainz | Karsten Gulden, LL.M. & Tobias Röttger, LL.M hat 4,88 von 5 Sternen240 Bewertungen auf ProvenExpert.com