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Google Bewertungen löschen und entfernen lassen
Gegen Google Bewertungen vorgehen?

Google Bewertungen beeinflussen Kaufentscheidungen. Verbraucher orientieren sich an Internet-Bewertungen. Warum das so ist und wie Unternehmen hierauf reagieren können erklären wir hier.

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Wie sollten Unternehmer auf eine schlechte Bewertung reagieren? - 5 Tipps vom Rechtsanwalt

Wenn es zu schlechten Bewertungen im Internet kommt, sind oft Emotionen im Spiel. Unternehmern ist jedoch anzuraten, einen kühlen Kopf zu bewahren. Im Laufe der Jahre hat sich die nachfolgende Vorgehensweise als äußerst zielführend erwiesen, das "Bewertungsproblem" auf dem kleinen Dienstweg zu erledigen:

  1. Bleiben Sie sachlich, auch wenn es schwer fällt - egal, was über Sie und Ihr Unternehmen geschrieben wurde. So verhindern Sie, dass es zu einer Eskalation kommt.
  2. Antworten Sie auf freundliche Art und Weise und bedanken sich im ersten Schritt für das Feedback, da jede Rückäußerung hilfreich sein kann, die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.
  3. Nehmen Sie zeitnah Kontakt zu dem Verfasser der Bewertung auf, sofern dessen Identität bekannt ist. Entschuldigen Sie sich für Fehler und Unstimmigkeiten, sofern es zu solchen gekommen sein sollte. Kommen Sie dem Kunden entgegen. Lassen Sie sich jedoch nicht erpressen.
  4. Nehmen Sie zeitnah Kontakt zu dem Portal auf, auf dem die Bewertung veröffentlicht wurde, wenn die Bewertung anonym abgegeben wurde. Stellen Sie den Sachverhalt aus ihrer Sicht dar und bitten um Abhilfe innerhalb einer angemessenen Frist (ca. 14 Tage).
  5. Dokumentieren Sie die Bewertung in Form eines Screenshots und übermitteln die Angelegenheit im letzten Schritt an einen Anwalt, wenn die Maßnahmen Nummer 1 bis Nummer 4 nicht zur Lösung führen.

Google-Bewertungen - worum geht es?

Bewertungen im Internet beeinflussen Kaufentscheidungen nachweislich. Laut einer aktuellen GfK-Studie erkundigen sich 66,4 % der Befragten vor einer Kaufentscheidung nach Onlinebewertungen. 31,9 % der Befragten gaben an, sich sogar deutlich von den Bewertungen im Internet beeinflussen zu lassen. Auch 52,2 % der 20-39-jährigen werfen häufig einen Blick in die Bewertungsportale. Mittlerweile werden die Online-Bewertungen und Rezensionen mindestens genauso wichtig erachtet, wie Empfehlungen von Freunden oder wie unabhängige Vergleichstests. Google und auch die speziellen Bewertungsplattformen haben dies längst erkannt und nutzen die Bewertungen, um die "besten" Suchergebnisse zu präsentieren. Die Bewertungen werden dabei von den entsprechenden Suchalgorithmen berücksichtigt. Unternehmen, die nicht bewertet werden, können hieraus dann keinen Vorteil ziehen. Nachteilig wirkt es sich dann sogar aus, wenn Unternehmen schlecht bewertet werden. "Schlechte" Angebote will niemand präsentieren. Die Onlinebewertungen entscheiden somit darüber, welche Unternehmen bei einer Suchanfrage auf der ersten Ergebnisseite landen und welche nicht. So kann es passieren, das Unternehmen, die gar nicht oder ausschließlich schlecht bewertet wurden, aus den sichtbaren Suchergebnissen herausfallen.

Durch die Prominenz von Google sind schlechte Rezensionen zum Geschäftsrisiko geworden.

Es ist zudem davon auszugehen, dass die Bedeutung von Onlinebewertungen künftig weiter steigen wird. Sprachassistenten halten immer mehr Einzug in unser Leben. Menschen, die auf der Suche nach einem Arzt, einem Restaurant oder einer Werkstatt sind "befehlen" dem Sprachassistenten genau das was sie wünschen: "such mir den besten Zahnarzt in Frankfurt", "zeig mir das beste Restaurant in Hamburg" oder einfach nur "seriöser Goldhändler in München." Die Algorithmen können nicht beurteilen, was "gut" und was "schlecht" ist. Diese Aufgabe übernehmen die Bewertungen, mit denen die Algorithmen dann "gefüttert" werden. Am Ende steht dann das Suchergebnis.

Google bietet Google+ Nutzern auf denkbar einfache Art und Weise die Möglichkeit, Ärzte, Hotels, Restaurants, Unternehmen, Attraktionen, Orte und Sehenswürdigkeiten zu bewerten. Genauso einfach wie die Abgabe einer Bewertung, genauso groß ist auch Missbrauchsgefahr der Google Bewertungsfunktion, da jeder, der über einen E-Mail Account verfügt, auch eine Bewertung abgeben kann.

Wir bieten Unternehmen Hilfe in allen Fragestellungen rund um das Thema "Google-Bewertungen". Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne.

Was bringen Bewertungen?

Bewertungen wirken sich direkt auf den Umsatz und das Image eines Unternehmens aus. Erfahrungsgemäß bringt eine gute Bewertung einen neuen Kunden, während eine schlechte Bewertung 10 potentielle Neukunden "kostet".

Praxistipp:

Bleiben plötzlich Neukunden aus, sollten Unternehmen dringend ihre Profile in den Bewertungsportalen überprüfen. Oft sind neue, schlechte Bewertungen der Grund für die Umsatzeinbußen.

Gegen Google Bewertung vorgehen

Wenn Lügen verbreitet werden oder wenn der Bewerter kein Kunde oder Patient gewesen ist, kann man gegen die Google Bewertung vorgehen. Man sollte zunächst einen Screenshot der Bewertung anfertigen (Zu späteren Beweiszwecken). Im nächsten Schritt sollte Google mitgeteilt werden, was falsch an der Bewertung ist. Sollte Google auf die Beanstandung nicht innerhalb von 14 Tagen reagieren, sollte der Fall durch einen Rechtsanwalt überprüft werden.

Google Bewertungen löschen und entfernen lassen

Firmen, Unternehmen, Ärzte und alle Dienstleister erscheinen in der Trefferliste der organischen Google-Suche. Es genügt die Eingabe des Namens bzw. der Unternehmensbezeichnung in der Google-Suche. Ein Klick genügt und Google eröffnet die Möglichkeit, das Unternehmen zu bewerten. Wenn noch noch kein Profil über das zu bewertende Unternehmen existiert, aknn jeder Google + Nutzer ein solches anlegen und in der Folge eine Bewertung abgeben. Ebenso gibt es die Möglichkeit, über Google-Maps Bewertungen abzugeben. Nutzer lassen sich Restaurants, Geschäfte, Unternehmen in der Nähe ihres Standortes anzeigen und schon werden die lokalen Treffer samt Bewertungen sichtbar. Die Nutzer können die Unternehmen mit Sternen und oder Textbeiträgen bewerten.

Über Google My Business haben Unternehmen dann die Möglichkeit, schnell und einfach die Entwicklung der eigenen Bewertungen zu überprüfen und Maßnahmen zu ergreifen, wenn es zu geschäftsschädigenden Bewertungen kommt. Die Bewertungen können Google gemeldet werden.

Wer kann Google Bewertungen hinzufügen, bearbeiten oder löschen?

Bewerten & einen Bericht schreiben kann jeder, der ein Google + Konto hat. Ein Google + Konto ist kostenfrei. Google überprüft nicht die wahre Identität des Verfassers einer Bewertung.

Wieso darf man mich bewerten?

Fast täglich erreichen uns Fragen von Unternehmern mit folgendem Inhalt:

  • Muss ich mich bewerten lassen?
  • Wieso muss ich mich bewerten lassen? Ich möchte das nicht!

Um die Frage der Unternehmer zu beantworten: Es ist erlaubt, Unternehmen rechtmäßig zu bewerten.

Bewertungen sind grundsätzlich zulässig und Ausfluss der Meinungsfreiheit, die durch Art. 5 GG geschützt ist. Ein Unternehmer muss es folglich hinnehmen, dass Dritte die von ihm angebotenen Produkte und Dienstleistungen bewerten. Das gilt aber nur für Bewertungen, die auch der Wahrheit entsprechen. Zudem dürfen die Bewertungen nicht gegen andere Gesetze verstoßen (z.B. Strafgesetze: Beleidigung, Verleumdung, Üble Nachrede).

Gegen strafbare und rechtswidrige Bewertungen kann sich jeder zur Wehr setzen und die Entfernung und Löschung der Einträge und Rezensionen von Google verlangen.

Überprüft Google die Bewertungen?

Google möchte, dass positive und negative Meinungen über Unternehmen abgegeben werden und gibt Tipps zum Verfassen gelungener Erfahrungsberichte.

Die Bewertungen sollen "Informativ und aufschlussreich" sein. Unwahrheiten und Lügen sollen nicht verbreitet werden. Die Bewerter sollen ihre Bewertungen und Erfahrungsberichte  "mit Respekt und Stil" schreiben. Sofern die Bewertungen gegen diese Grundsätze von Google verstoßen, kommt allein deshalb bereits eine Löschung oder Entfernung der Bewertung in Betracht.

Beschwerdeverfahren bei Beanstandungen von Bewertungen auf Google My Business

Google überprüft die Beschwerden gegen Bewertungen auf Google My Business und bittet die Verfasser der Bewertungen um Mithilfe, wenn es zu einer Beanstandung der Bewertung durch das betroffene Unternehmen kommt. Im ersten Schritt kontaktiert Google die Bewerter und erklärt, dass der Beschwerdeführer behauptet, durch die Bewertung in seinen Rechten verletzt worden zu sein. Einen Auszug der Beschwerde fügt Google der Nachricht an den Bewerter bei. Google bittet im Anschluss den Verfasser der Bewertung innerhalb von sieben Kalendertagen darzulegen, inwiefern die vom Beschwerdeführer behauptete Rechtsverletzung nicht vorliegt.

Google möchte von dem Bewerter die Hintergründe der Bewertung erfahren und bittet auch um die konkrete Nennung des Zeitraums, in dem die in der Bewertung beschriebenen Erfahrungen gemacht wurden. Auch soll der Bewerter Nachweise übermitteln, die den Kontakt zu dem bewerteten Unternehmen darlegen. Dies können Rechnungen, Lieferscheine, Terminkarten, Eintragungen auf Bonuskarten, Rezepte o. ä. Nachweise sein. Google weist auch darauf hin, dass die Daten geschwärzt werden können.

Zudem bittet Google die Rezensenten, bei denen behauptet wird, dass sie kein Kunde oder Patient gewesen seien, den richtigen Namen mitzuteilen bzw. Nachweise für die tatsächlichen Hintergründe der Bewertung zu übermitteln.

Abschließend weist Google darauf hin, dass der jeweilige Erfahrungsbericht unter Umständen entfernt werden muss, wenn der Verfasser der Bewertung weder die konkreten Hintergründe nennt, noch entsprechenden Nachweise übermittelt oder der Weiterleitung der Stellungnahme unter Nachweise widerspricht.

Sie haben eine schlechte Bewertung bekommen & wollen sich wehren?

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negative oder schlechte Google Bewertung erhalten - was tun?

Unternehmen & Selbstständige, die eine negative, falsche und rechtswidrige Google-Bewertung erhalten haben, sollten zunächst einen Screen-Shot von der Bewertung machen und so die entsprechenden Beweise sichern. Im Anschluss können sich die Betroffenen direkt an Google wenden mit dem Antrag, die Bewertung zu löschen, zu entfernen oder abzuändern. Folgt Google dem Antrag nicht, sollte von einem Fachanwalt geprüft werden, ob ein Rechtsanspruch auf eine Löschung besteht. Im Anschluss kann Google dann mit anwaltlicher Hilfe zur Löschung aufgefordert werden.

Anwaltliche Hilfe bei falschen und negativen Google Bewertungen

Die Kanzlei gulden röttger | rechtsanwälte vertritt eine Vielzahl von Selbstständigen, Dienstleister, Unternehmen, Firmen und Shops, die gegen falsche und negative Google Bewertungen ankämpfen. Wenn Sie anwaltliche Hilfe suchen, können Sie sich jederzeit direkt mit uns in Verbindung setzen. Wir helfen Ihnen.

Google Bewertung anonym

Google Bewertungen können anonym abgegeben werden. Dies birgt eine hohe Missbrauchsgefahr, da nicht nachvollzogen werden kann, wer tatsächlich der Verfasser der Bewertung ist. Dennoch gibt es unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, auch diese Bewertungen zu überprüfen. Werden Angaben gemacht, die gar nicht auf das Unternehmen passen oder die schlicht gelogen sind, kann man auch gegen anonyme Bewertungen vorgehen. Anonyme Bewertungen können auch beanstandet werden, wenn der Name des Verfassers unbekannt ist und nicht in der Kundendatei auftaucht.

Google Bewertungen löschen und entfernen - Wann kann man erfolgreich gegen eine Google Bewertung vorgehen?

Wann kann man erfolgreich gegen eine Google Bewertung vorgehen? Es besteht ein sog. Rechtsanspruch auf Löschung oder Entfernung einer Google Bewertung, wenn der Bewerter nicht bei der Wahrheit bleibt. Das ist der Fall, wenn in der Bewertung unwahre Tatsachenbehauptungen verbreitet werden. Man kann die Google Bewertung auch "anfechten", wenn die Bewertung einzig und allein dazu dient, das bewertete Unternehmen schlecht zu machen. Man spricht dann auch von einer Schmähkritik. Eine unwahre Tatsachenbehauptung liegt vor, wenn Dinge behauptet werden, die nicht der Wahrheit entsprechen. Eine Schmähkritik liegt vor, wenn die Bewertung einzig dazu dienen soll, das Unternehmen oder die Personen, die dahinter stehen, in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.

Google Richtlinien für Berichte und Fotos - wie eine Google Bewertung schreiben?

Google hat eigene Bewertungsrichtlinien aufgestellt. Verstöße hiergegen können gemeldet werden mit dem Ziel, die jeweilige Bewertung zu löschen bzw. zu entfernen.

Beispiele Verstoß gegen Richtlinien für Google Bewertungen:

Google nennt einige Beispiele, wann Bewertungen gelöscht werden können.

Thema verfehlt: Unsachliche Bewertung

Oft werden unsachliche Bewertungen abgegeben oder aber Bewertungen, die nichts mit dem Unternehmen, dem Arzt oder den angebotenenen Produkten oder Dienstleistungen zu tun haben. Dies will auch Google nicht. Google teilt daher mit, dass die Bewertungen nicht zur "Äußerung politischer oder sozialer Kommentare oder für persönliche Polemiken" missbraucht werden sollen. Wird das Thema verfehlt kann dies zur Löschung der Bewertung führen. In jedem Fall bietet eine unsachliche Bewertung die Möglichkeit einer Überprüfung.

Immer recht freundlich:

Zudem sollen die Bewertungen immer recht freundlich sein. Verletzungen des Persönlichkeitsrechts und Angriffe auf andere Personen werden nicht geduldet. Ebenso ist es verboten, strafbare Kommentare abzugeben, die andere Menschen beleidigen, diffamieren oder verleumden.

Interessenkonflikte:

Google bitte auch darum, dass Geschäftsinhaber oder Mitarbeiter das eigene Unternehmen nicht bewerten sollen. Das kann wettbewerbswidrig sein und abgemahnt werden.

Illegale Inhalte:

Die Bewertungen sollen auch keine urheberrechtlich geschützten Inhalte aufweisen. Es sollen keine Erfahrungsberichte von anderen kopiert werden, die die Urheberrechte Dritter verletzen.

Identitätsdiebstahl:

Zudem weist Google darauf hin, dass nicht im Namen von fremden Personen Bewertungen abgegeben werden sollen. Stichwort: Identitätsdiebstahl.

Personenbezogene Daten und vertrauliche Informationen:

Google will auch verhindern, dass personenbezogene Daten und vertrauliche Informationen in den Bewertungen wiedergegeben werden. Wird also die Privatanschrift des Geschäftsführers oder gar die private Handynummer genannt, dann ist dies rechtswidrig.

Hassreden:

Hassreden in Bewertungen werden nicht geduldet. Enthalten die Bewertungen Aufstachlungen zum Hass "gegen Personengruppen basierend auf Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Geschlecht, Alter, Veteranenstatus, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität“, dann sind diese laut Google nicht erlaubt.

Ansprechpartner
Rechtsanwalt Karsten Gulden Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Karsten Gulden

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Urheber-und Medienrecht

karsten.guldenggr-law.LÖSCHEN.com
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