Wettbewerbsrecht

Kanzlei für Wettbewerbsrecht

Die Kanzlei gulden röttger | rechtsanwälte aus Mainz vertritt Unternehmen und Selbstständige in wettbewerbsrechtlichen Belangen - bundesweit. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei in der Beratung und Vertretung von Unternehmen in Streitfällen und Auseinandersetzungen mit Mitbewerbern im Internet.

Das Wettbewerbsrecht im Allgemeinen

Schutzgegenstand und Aufgabe des Wettbewerbsrechts ist es, den Wettbewerb im Interesse der Betroffenen - der Wettbewerber, der Verbraucher und sonstiger Marktteilnehmer - von Verfälschungen und damit vor Einschränkungen des Wettbewerbes zu schützen. Das Wettbewerbsrecht ist in Deutschland insbesondere im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gesetzlich geregelt.

Sie benötigen Hilfe?

Rufen Sie uns an
06131.240950
oder schreiben Sie uns.

> Kontaktformular <

Während das Kartellrecht (GWB, Artikel 81 – 86 EG, FKVO) vor Wettbewerbsbeschränkungen aufgrund von Vereinbarungen zwischen Wettbewerbern (Preisabsprachen, abgestimmte Verhaltensweisen z.B. im Hinblick auf Kundenansprache oder heimliche Gebietsaufteilung), Missbrauch von marktbeherrschenden Stellungen oder aufgrund Unternehmenszusammenschlüssen, die eine beherrschende Stellung begründen oder verstärken schützen soll, enthält das Wettbewerbsrecht sogenannte Marktverhaltensregeln für die Marktteilnehmer.

Unlauteres Verhalten kann sich sowohl im Verhältnis zu Mitbewerbern (Horizontalverhältnis) aber auch im vertikalen Verhältnis zu Marktpartnern, das heißt Lieferanten oder Abnehmern, insbesondere Verbrauchern niederschlagen. Im Hinblick auf die (gezielte) Behinderung von Mitbewerbern haben Wettbewerbs- und Kartellrecht Überschneidungen hinsichtlich des Schutzbereiches, knüpfen jedoch an unterschiedliche Verhaltensweisen an.

§ 3 UWG bringt den Schutzgedanken des Gesetzes auf eine prägnante Formel: Unlautere Wettbewerbshandlungen, die geeignet sind, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen, sind unzulässig.

Befugt etwaige Verstöße geltend zu machen sind Mitbewerber, rechtsfähige Verbände zur Förderung gewerblicher Interessen, Verbraucherschutzverbände und Industrie- und Handelskammern. Ein möglicherweise betroffener Verbraucher kann selbst keine Verstöße geltend machen.    

Übermittlung Ihrer Stimme...

Bewertungen: 4.7 von 5. 13 Stimme(n). Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.